Bei aller Vorsicht, aber was sich zur Zeit in den Medien und öffentlichen Verlautbarungen zum Thema Corona vernehmen lässt hat letztendlich dazu geführt, in der Bevölkerung mehr Panik als Verständnis auszulösen, denn nur so lassen sich die beobachteten Panik und Hamsterkäufe in den Lebensmittelgeschäften verstehen.

Natürlich werden die Infektionszahlen weiter steigen. Das tun sie aber auch  und zwar in vielfacher Menge bei der laufenden Influenzaerkrankung und auch das läßt sich nicht verhindern. Wenn man jetzt mit Erkältungssymptomen traktiert wird, dann handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um ein Erkältungs oder Grippevirus als Erreger, die in der Regel nach einigen Tagen spontan ausheilen, wobei eine medikametöse Behandlung meist nicht erforderlich ist und ein paar Tage Ruhe die Heilung fördern. So macht es zur Zeit durchaus Sinn bei solchen Erkrankungen den telefonischen Kontakt zum Hausarzt zu suchen und sich über diesen Weg eine Krankschreibung zu holen und nicht in einem überfüllten Wartezimmer, sich möglicherweise etwas Schlimmeres einzufangen, oder seine Erreger weiterzureichen.Wenn ihnen die Beschwerden Sorgen bereiten, dann kommen sie möglichst nicht spontan in die Praxis, sonder rufen vorher an, schildern ihre Symptome, so dass wir individuell bei einem besprochenen Praxisbesuch darauf reagieren können, und sie im Bedarfsfalle, am Wartezimmer vorbeischleusen und bei begründeten Verdachtsfällen auf eine Coronavirusinfektion einen Abstrich zu entnehmen. Bei diesem Vorgehen können wir die Erkrankungen in aller Ruhe und Sorgfalt abarbeiten. Panikmache hier hierbei absolut nicht angebracht! Leider gibt es zunehmend Zeitenossen, die das Virus und all die Einschränkungen für sich negieren und die Einschränkungen der Freiheiten und sei es nur das Tragen des Mund-Naseschutzes,der eher die Mitmenschen schützen soll, als übertriebenen Eingriff inihre Grundrechte verstehen.Wiederum haben jedoch auch die anderen Mitbewhohner das Recht auf körperliche Unversehrtheit, welches durch die Weigerung des Mund Nasenschutzes massiv bedroht werden kann. 

Dementsprechend achten wir in unseren Praxisräumen penibel auf das Tragen eine Mund und Nasenschutzes, und denjenigen Mitmenschen, die damit nicht umgehen können oder wollen, bleibt dann leider nur noch der Gang zum Kollegen/in, der oder die das tolerieren mag.

An die steigenden Durchseuchungszahlen weren wir uns wohl oder übel gewöhnen müssen, denn das Virus ist nun unwiderruflich Teil  unseres Miteinanders geworden. Wir müssen nur darauf achten, dass die Infektionszahlen nicht zu schnell steigen, um bei schweren Verläufen, die Krankenhauskapazitäten nicht zu überfordern. Wohlgemerkt werden Begriffe wie Infektionszahlen und Test Positive zur Zeit wild durcheinander geworfen, was ein volkommen verzerrtes Bild der Lage darstellt, denn genauso wenig stimmt es, wenn bei einem Verstorbenen COVID 19 nachgewi9esen wurde, dass dieser auch die Todesursache darstellt