Ab dem 08.06.2021 fällt nun die so verhasste Priorisierung für die Covid 19 Immunisierung und so kann jetzt jeder lsostürmen und eine Impfung für sich einfordern, egal ob chronisch krank oder nicht.

Es steht jedem zu und es ist auch nachvollziehbar, dass nach den vielen Monaten der Lock Down Maßnahmen und Verzichte jeder möglichst rasch den Schlüssel für ein möglich freies Leben in den Händen halten möchte.

Wenn da nicht der nach wie vor bestehende eklatante Mangel an Impfstoffen wäre. Nach dem Astra zeneca Impfstoff medial verbrannt worden ist, stürzten sich alle auf den vermeintlichen Premimimimpfstoff Biontech Pfizer, der in den erforderlich Mengen aber gar nicht geordert worden war. Zudem sollte dieser Impfstoff dann auch noch für die Zweitimpfungen für diejenigen herhalten, die initial mit Atsra Impfstoff immunisiert wurden. Zudem sollen kurzfristig auch die ab 12 jährigen Jugendlichen mit diesem Allrounder Impfstoff versorgt werden.

Woher denn nehmen? Nebenwirkungen sind bei jedweder Art von Impfung zu erwarten und wenn man sich die Prozentzahlen der registrierten Nebenwirkungen mit den verhinderten schweren Infektionsveräufen anschaut, dann dürfte diese Diskussion eigentlich gar nicht geführt werden.

Es gibt aber auch noch den Impfstoff von Johnson und Johnson mit nur einer Injektion sowie Moderna, aber der Run besteht nach wie vor auf Biontech und so heisst es eben warten, wenn es unbedingt dieser Impfstoff sein muß. Gefährlich ist dabei nur, dass durch die Impfverzögerungen die Gefahr besteht, dass wir den Mutanten hinterherimpfen, da die Durchimmunisierung einfach zu lange dauert. 

Bei dieser ganzen unleidlichen Geschichte nur eine Bitte: Lassen sie ihren Ärger über nicht vorhandenen Impfstoff und wenig Impftermine nicht an den Helferinnen in den Praxen aus. Mittlerweile wird ein Großteil der Praxisaktivitäten durch das Impfmangement verbraucht.  Es sind wirklilch Beschimpfungen und Beleidigungen ausgesprochen worden, die ich hier nicht einmal ansatzweise wiederholen möchte, denn davon liest man schon genüg verbalen Müll in den "sozialen Netzwerken"

Es ist ein riesiger Aufwand, sich den ständig ändernden Impfmengen anzupassen, zumal wir erst immer kurzfristig erfahren, wieviel Impfstoff wir tatsächlich bekommen. Die Helferinnen telefonieren sich die Finger wund und Patienten schimpen darüber, dass die Praxis telefonisch nicht erreichbar ist.

Wenn sie sich in mehere Wartelisten haben eintragen lassen und erhalten dann einen Impftermin, dann informieren sie bitte die Übrigen, da es ansonsten dazu kommen kann, dass Impfstoff bei diesem Mangel auch noch verworfen werden muß.

Es gibt zunehmend niedergelassene Ärzte, die mit diesem ganzen Impfwahnsinn nichts mehr zu tun haben möchten. Wenn das dann die Lösung ist?

Ach ja, ab dem 07.06. dürfen ja auch die Betriebsärzte großartig mit in die Speichen greifen mit nur einem kleinen Schönheitsfehler. Die bekommen noch weniger Impfstoff!

Wir versuchen wirklich Alles, möglichst Jeden, der es wünscht einen einigermaßen zeitnahen Impftermin zu organisieren. Ich selbst habe mich mit Astra impfen lassen und keine Probleme verspürt und wer schneller an die Reihe kommen möchte, der sollte sich überlegen, ob er unbedingt auf den Biontech Impfstoff bestehen sollte.